Probleme beim oder nach dem Hausbau mit Town & Country

Sinn diese Blogs …

Meine Frau und ich haben mit einem Franchisepartner von Town & Country gebaut. Der Bau und das Prozedere drumherum verlief freundlich ausgedrückt “holperig” und deutlich teurer als geplant (so ca. 50.000,- Euro mehr als ursprünglich veranschlagt). Inzwischen ist der Bau abgeschlossen und wir haben mit Baumängeln zu kämpfen, die nur schleppend, oder gar nicht bearbeitet werden.

Ich habe eine Zeitlang versucht auf Herrn Dawos “Jubelblog” auch einige kritische Kommentare zu posten, aber leider werden diese dort umgehend zensiert. Aus diesem Grund habe ich diesen Blog eingerichtet um Raum für kritische Meldungen und Äußerungen über Town & Country, die Franchisepartner und die Geschäftsidee zu schaffen.

Unsere Erfahrungen beziehen sich natürlich nur auf einen einzigen Franchisepartner von Town & Country und sollten nicht ohne weiteres verallgemeinert werden, dennoch zeigen uns Gespräche mit Personen, die ebenfalls mit diesem Franchisepartner bauen, dass eine gewisse Systematik zu erkennen ist.

Noch einen wichtigen Hinweis möchte ich hier geben: Wir sind in der Zwischenzeit von unserem Bauträger wegen angeblich geschäftsschädigenden und ehrabschneidenden Äußerungen im Zusammenhang mit dem Heizungsmangel zunächst durch seinen Rechtsanwalt abgemahnt und zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert worden. Wir haben dem mit Hilfe unseres Rechtsanwaltes widersprochen und die Erklärung verweigert. Daraufhin klagte unser Bauträger zunächst beim Landgericht, das die Klage aber als nicht begründet abwies. Er ist dann noch vor das Oberlandesgericht gezogen. Auch dort wurde die Klage abgewiesen. Den Schritt zum Bundesgerichtshof hat er sich dann wohl nicht mehr zugetraut. Hätte er Erfolg gehabt wären ziemlich beträchtliche Kosten für uns entstanden, die er jetzt zum Glück selber übernehmen muss.

Als Konsequenz sollten Sie hier keine Namen nennen, da Ihnen sonst ähnliches widerfahren könnte.

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61 Kommentare

  1. Stefan

    finde die angebote von TC sehr interesannt aber ….

    • Anne-MareiDanneberg

      Hallo,
      Hat von euch jemand Erfahrungen mit T&C im Raum Ludwigsburg gemacht?
      LG Anne

  2. Julian

    Hallo,
    wir interessieren uns auch für den Bau mit T&C. Mich interessiert insbesondere, wie die genannten Mehrkosten von rund 50.000 Euro zustande kamen?!
    Viele Grüße
    Julian

    • Bert

      Ich würde mich im Vorfeld einmal GANZ genau informieren, mit wem Ihr einen Vertrag abschliesst und sehen, was das einzelne im Vertrag aufgeführte „wert“ ist. Auch empfehle ich – bei Zeit und Muße – den Vertrag einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Nur zwei Fragen zum Vertragswerk: Was genau wird mit „oder vergleichbar nach Wahl des Auftragnehmers“ definiert? Ausserdem frage ich mich, warum man ein gesamtes Haus – bei dem der Bauwerksvertrag ausschlaggebend ist, nicht die Zeichnungen – auf wenigen Seiten beschreiben muss. Es bleiben in meinen Augen sehr viele Details offen, die dann „on the fly“ gesetzt werden. Auch interessant ist eine Zahlungsvereinbarung, bei der mit Fertigstellung des Rohbaus bereits 60% gezahlt wurden, wobei die Innenausstattung eines Rohbaus diesen Kostenrahmen beansprucht. Man könnte eine Überzahlung des bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Baufprtschritts lesen.
      Wichtig bei den vielen Unklarheiten und der mangelhaften einheitlichen Führung und Kundenpflege ist, dass alles im Vorfeld schriftlich fixiert wird, auch wenn es noch so nebensächlich ist… Was dann noch zu hoffen bleibt ist, dass man an einen fähigen und fairen örtlichen Partner gelangt, von Seiten T&C wird man das Gefühl des „im Regen stehen“ nicht vermissen…

      Fazit anders ausgedrückt: Wer denkt, einen Bauwerksvertrag mit einem großen Unternehmen abzuschliessen, der irrt. Man schliesst einen Vertrag mit einem ortsansässigen Bauunternehmer, der als vorgefertigtes Werk ausgefüllt wird.

  3. Neli

    Hallo, mich würde interessieren wo ihr gebaut habet und wie die 5000 mehrkosten zustande kamen? Wir wollwn i sachsen bauen und sind momentan mit T&C am planen und ich würde gern wissen worauf wir vorab achten sollten. mehrkosten darf und kann es bei uns nicht geben.

    • Hallo Neli,
      wir haben in Thüringen gebaut – genauer möchte ich mich nicht äußern, da unser Bauträger sonst mal wieder seinen Rechtsanwalt beauftragt uns kleinzukriegen (bisher allerdings nicht erfolgreich).

      Zuerst muss ich betonen, dass es offensichtlich sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Franchisepartnern gibt – aber es scheinen auch einige systemimanente Probleme vorzuliegen. Da ich mich gezwungenermaßen mit der Materie auseinandergesetzt habe fiel mir folgendes auf:

      1. Es wird sehr viel Aufwand betrieben um die Kunden zu einem Vertagsabschluss zu bringen – bedeutet die Verkäufer bei unserem Franchisepartner waren die, die am professionellsten und überzeugendsten aufgetreten sind. Besser wäre es wenn diese Ernsthaftigkeit bei der Bauleitung und Bauüberwachung angesiedelt wäre.

      2. Die sogenannten Garantien hören sich möglicherweise besser an als sie tatsächlich sind. Die Gewährleistungsbürgschaft soll einspringen wenn der Lizenzpartner insolvent wird um mögliche hinterlassene Baumängel zu beheben. Hierzu steht auf: http://www.mikro-finanzinstitut.info:

      „Vor dem Hausbau und dem Vertrag mit einer Baufirma sollte man sich eingehendst über die Möglichkeit einer Baugewährleistungs-Bürgschaften informieren. Diese Bürgschaft geht die betreffende Firma für einen ein und versichert einen, dass sie auch noch 5 Jahre nach Schlüsselübergabe, im Falle von Mängeln, diese für die Reparatur oder Instandhaltung aufkommt. Das bedeutet, sollten einem innerhalb dieser fünf Jahre Fehler auffallen, die trotz Qualitätskontrollen, beim Bau entstanden sind, muss die verantwortliche Firma diese ohne Wenn und Aber ausbessern. Mittlerweile ist dies auch auf gesetzlicher Ebene verankert und ist keine Kulanz der Unternehmen mehr. Diese fünf Jahre sind gesetzlich festgelegt. Jedoch sollte man beachten, dass man diese Zahlung nur erhält, insofern das Unternehmen noch existiert. Sollte der Bauträger nicht mehr am Markt sein, kann man nicht auf diese Garantie zurückgreifen.

      Aus diesem Grund sollte man sich ein bereits mehrere Jahre existierendes Bauunternehmen suchen, bei dem man sich sicher sein kann, dass man auf die Baugewährleistungs-Bürgschaft zurückgreifen kann.“

      Hier sehe ich einen Widerspruch. Was die Bürgschaft wirklich taugt kann vielleicht ein Rechtsanwalt beleuchten, wenn er die kompletten Vertragsbedingungen prüfen würde. Leider findet man diese nicht im Netz (warum wohl?).

      Weiter gibt es die sogenannte FinanzierungsSumme-Garantie, die etwaige Mehrkosten abfangen soll. Hierzu erhalten Sie nach Baubeginn (oder auch kurz zuvor) neben einigen anderen Unterlagen ein Zertifikat (bei uns ohne weitere Erklärungen oder Erläuterungen) zugesandt. Grundlage für die spätere Garantie ist eine Kostenrechnung, die in unserem Fall sehr deutlich von der Kostenrechnung, die wir mit dem Franchisepartner vereinbart hatten, abwich (leider nicht zu unseren Gunsten). Zu diesem Zeitpunkt gingen wir noch davon aus, dass alles gut läuft, so dass wir die Urkunde nicht ausreichend geprüft hatten. Ansonsten hätte ich sie natürlich in ihrer Form zurückgewiesen. Zudem werden in dieser sogenannten Garantie dann eine ganze Menge von Ausschlüssen formuliert – nämlich genau die Punkte, die später dann zu einer Verteuerung führen. Schließlich muss die Garantie VOR Bauabnahme in Anspruch genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt sind oft noch nicht alle Kosten kalkuliert. Ich habe die Garantie in Anspruch genommen und trotz der Mehrkosten von etwa 40.000,- Euro doch immerhin 2.500,- Euro zurückerhalten (nach längerem Schriftwechsel).

      Die Mehrkosten entstanden folgendermaßen:

      – Abriss des Altbestandes – Projektiert im Verkaufsgespräch mit 10.000 Euro in Rechnung gestellt wurden dann 17.700,- Euro

      – Zusatzkosten: Frostschürze (2500), Verschluss eines Brunnen (650), Kranplattform (1450), Kranmiete (900), Mehrgründung Fundamenterhöhung (3750), WU Bodenplatte (850), Abdichtung gegen drückendes Wasser (1850)

      – Kanalarbeiten, Erschließungskosten (10000)

      Das waren alles Kosten, die ohne große Probleme bei sorgfältiger Planung vorab hätten kalkuliert werden können. Weitere Kosten, nämlich die Eigenleistungen, wurden ebenfalls um ein vielfaches zu niedrig angesetzt. Da wir keine Erfahrungen hatten, fiel uns das dann erst im Nachhinein auf.

      Mein Rat an Sie, wenn Sie mit T&C bauen. Glauben Sie keinen mündlichen Absprachen! Lassen Sie alles schriftlich fixieren und gegenzeichnen. Prüfen Sie alle Dokumente sehr sorgfältig. Setzen Sie einen eigenen Bauprüfer ein, der mit Ihnen die Bauabschnitte abnimmt (die Kosten von ein paar tausend Euro rechnen sich für Sie auf jeden Fall). Versuchen Sie im Vorfeld Erkundigungen über die Qualität Ihres Franchisepartners einzuholen.

    • Bert

      Dann würde ich alles „negativ“ durchrechnen. Seid realistisch was die Kosten angeht, zum Schluss kommen definitiv hier und da Positionen und Mehrkosten hinzu.
      Man darf sich ein solch großes Projekt wie einen Hausbau nicht schönrechnen, vor allem als Laie mit begrenzten Mitteln.
      Situationen wie bei öffentlichen Bauten (die nahezu durchgehend Budgetüberschreitungen erfahren) wo das Land einspringt und 10, 20 oder mehr % stillschweigend draufzahlt kommen nicht von ungefähr.
      -> Schönrechnerei ist der erste Schritt in die sicheren Probleme!

      • Genau hier liegt meiner Meinung nach der Hase im Pfeffer. Viele angehende Bauherren haben eben das Problem, dass sie gar nicht wirklich in der Lage sind alle Kosten im Vorfeld realistisch abzuschätzen. Das ein Puffer von 10 bis 20% eingerechnet werden sollte halte ich für absolut notwendig (hatten wir auch in petto, aber natürlich haben wir gehofft, dass wir das Geld nicht brauchen).

        Nur leider wirbt T&C genau mit dem Gegenteil. Hier wird dem Kunden eine vermeintliche Sicherheit vorgegaukelt, die in der Realität dann nicht hält. Das aber merkt man dann im schlimmsten Fall erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

  4. Bert

    „Mein Rat an Sie, wenn Sie mit T&C bauen. Glauben Sie keinen mündlichen Absprachen! Lassen Sie alles schriftlich fixieren und gegenzeichnen. Prüfen Sie alle Dokumente sehr sorgfältig. Setzen Sie einen eigenen Bauprüfer ein, der mit Ihnen die Bauabschnitte abnimmt (die Kosten von ein paar tausend Euro rechnen sich für Sie auf jeden Fall). Versuchen Sie im Vorfeld Erkundigungen über die Qualität Ihres Franchisepartners einzuholen.“ – Das kann ich nach Fertigstellung unseres Hauses zu 100% widerholen! Vor Allem den eigenen Bauprüfer und die schriftliche Fixierung der Absprachen möchte ich unterstreichen.

  5. Bert

    Dass der Vertriebler der professionellste Part im gesamten System T&C ist, können auch wir bestätigen. Den Begriff „Bauleitung“ habe ich völlig neu kennengelernt. Ein bauleiter der die Baustelle nahezu nie selbst betreten hat (Zeitgründe) und laut Aussage seines Vorgesetzten am Besten niemals auf der Baustelle sein sollte ist mehr als Zweifelhaft. Ein unabhängiges Gutachten über eine Stelle, die freien Gutachtern völlig unbekannt ist, ist zweifelhaft. Dass der Bauherr trotz ausdrücklicher Forderung nicht beim Gutachtertermin anwesend sein darf, ist ein weiterer Punkt.

    • Das mit dem sogenannten „unabhängigen“ Gutachten können wir auch bestätigen. Ich habe davon erst erfahren als wir ein Jahr nach Fertigstellung endlich unsere Hausakte erhalten haben. Dort fand sich dann diese ominöse Urkunde (auf edlem Papier oder eher Pappe) unterzeichnet von einer Person, von der wir niemals etwas gehört hatten. Der Termin der auf der Urkunde genannt war, ist uns im Vorfeld niemals kommuniziert worden. Ganz im Gegenteil dazu wird der „Blower-Door-Test“ mit großem Brimborium inszeniert – wobei es auch hier unklar bleibt inwiefern das durchführende Unternehmen unabhängig ist.

      • Bert

        Als Tipp dazu: Begehungsprotokolle – die ein jeder ernstzunehmende Gutachter selbstverständlich anfertigt – wurden mit übergeben? Wenn nicht würde ich diese einmal einfordern. Wann wurden denn die Gutachten durchgeführt? Im Vertragstext ist doch von MEHREREN Gutachten und VOR Fertigstellung des Hauses die Rede. Lässt sich das nachvollziehen? Die bunte Pappurkunde fand ich ganz lustig, aber absolut aussagelos.

      • Hallo Bert, haben Sie damals die Protokolle angefordert und auch erhalten? Ich glaube ehrlichgesagt nicht, dass bei uns diese angebliche Begutachtung jemals stattgefunden hat. Ich kann aber natürlich auch nicht das Gegenteil beweisen – insofern ist das lediglich meine persönliche Meinung.

      • Bert

        Hallo Ppiotr16: Ja, wobei man nicht von einem einfachen „Anfordern“ sprechen kann. Es ging anwaltlich und per Ankündigung eines entsprechend hohen Einbehalts solange die Unterlagen ausstehen.
        Die Belastbarkeit des ausgestellten Papierwerks zu der Begutachtung – hier meine rein persönliche Meinung – stelle ich absolut in Frage.
        Man stelle sich vor (achtung: unverbindliches Beispiel) es gebe Protokolle, die zu dem Zeitpunkt der Begutachtung nicht vorhandene Gewerke bewertet, man stelle sich weiter Gutachten vor, die zu einem nicht erkennbaren Zeitpunkt neben anderen Tätigkeiten und ohne Deklarierung einer Begutachtung in einer sehr kanppen Zeit durchgeführt wurden. All das würde man doch in Zweifel ziehen?

  6. Noch ein Wort zur „Baufinanzierungs-Summen-Garantie“. Im Internet (www.hausausstellung.de/bau-finanz-schutzbrief.html) heisst es hierzu:

    „… Nachfinanzierungen gibt es nicht, weil Ihre gesamte Finanzierung von der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. auf Vollständigkeit und Richtigkeit hin geprüft wird.“

    Hört sich erstmal gut an und soll wohl den Eindruck vermitteln, dass ein unabhängiger, eher verbraucherschutzorientierter Verein tätig sei. Wenn man ein wenig im Internet rumsucht, kann man schnell feststellen, dass die Mehrzahl der Mitglieder dieses Vereins, die Franchisepartner von Town&Country sind. Hier wird also im Prinzip die Finanzierung von denjenigen Personen geprüft, die sie aufgestellt haben. Unabhängig? ich habe da meine Zweifel.

    • Bert

      Um ehrlich zu sein, habe ich die Bausummerfinanzierungsgarantie von Anfang an als Witz angesehen, da bereits beim Ausfüllen der Berechnungsblätter hier und da Hinweise fielen, dass man ja aber im Grunde genommen (die wirklich unsicheren Posten wie Erdarbeiten etc) nicht abdecken könne. Ab dem Zeitpunkt war das Papier für mich wertlos.

      Schade nur, dass vor Allem das
      – ständige unabhängige Überwachen durch einen unabhängigen Gutachter (bin Bautechnischer Laie und suchte die nötige Absicherung)
      das
      – Erstellen einer Bausummenfinanzierungsgarantie (dies hat mich vor dem Hausbau ebenso wie die Möglichkeiten der Baumängel abgeschreckt)
      und die
      – Bauleitung durch einen erfahrenen Bauleiter (ich habe einfach keine Zeit, mich um so etwas zu kümmern, da ich das Geld für das Haus verdienen muss)
      für mich ausschlaggebend waren, in dieses Unternehmen zu vertrauen und eine große Menge Geld vertrauensvoll zu bewegen.
      Bausummerüberschreitung oder Schäden habe wir (mit deutlichen zusätzlichen Anstrengungen, Planungen und Überwachungen von unserer Seite) nicht zu beklagen. Nur die Abweichende Situation, die sich mit „Versprechen und Wirklichkeit“ abkürzen lässt.

    • marie

      Hallo zusammen,
      hierzu kann ich auch nur jeden, der mit T&C bauen will, sagen dass er sich nicht auf diese Garantie verlassen soll. Auch ich hatte bis jetzt 10500 € Mehrkosten, von denen ich nichts wusste und mein Haus ist noch nicht mal fertig…. Mittlerweile habe ich einen Anwalt eingeschaltet, damit diese Abzocke und die versteckten Drohungen, wenn man die Zusatzrechnungen nicht bezahlt, der Bau zum Stillstand kommt, ein Ende nimmt!

  7. Kreide

    Man sollte zusammen gegen T&Cvorgehen.Wir haben auch damit gebaut und nur Ärger.Baupfusch ist nachgewiesen.Wir sollten alle mal zum Fernsehn schreiben.Wir haben in Hagen gebaut

    • mieckvieh

      ja. sollte man. Ich habe noch einen weiteren Geschädigten im Kontakt, der sofort dabei wäre. wir sollten uns ausserhalb des inets gern auch telefonisch unterhalten!!!!!

  8. Frau Müller, Lüdenscheid

    Ich würde gerne mehr schreiben, aber manchmal ist man „sprachlos“. Es soll – so will ich es mal formulieren – Gruppen geben die alles genau beobachten und entsprechende Reaktionen geben. Anwälte verdienen manchmal gut mit sowas.
    Wobei das hier natürlich überhaupt keinen Zusammenhang zu dem Blog-Thema haben soll, es kam mir nur so in den Kopf. Erinnerungen werden wach. Zusammenhangslos natürlich.

    Soweit so gut, ich bin „natürlich“ absolut „happy“ mit allem.

  9. mieckvieh

    …wir haben bisher nur Ärger mit unserem Lizenznehmer- da klappt GAR NICHTS. Oberunfreundlich, die Erdarbeiten haben noch nicht mal begonnen, und schon Mehrkosten von 8.000 €, dann wurde uns eine Küche versprochen für 5.000 €, erhalten haben wir einen Gutschein über 2.900 €, den ich leider erst nach dem Termin öffnete…ich kann nur jedem raten, alle Verträge VORHER von einem Fachanwalt für Baurecht prüfen zu lassen….die lassen euch nicht mehr raus oder nur gegen horrende Zahlungen….die Finanzierungssumme wurde durch Kalkulationsfehler seitens TC VIEL zu niedrig veranschlagt. Als Alleinerziehende Bauherren stehe ich nun da….Anwalt ist nun eingeschaltet und direkter Kontakt zu anderen Geschädigten besteht….gruselig-einfach schlimm…

  10. Thomas

    habe auch gebaut vor 3Jahren und genauso lange warte ich das die Schäden behoben werden .Was mich ärgert ist das bis auf 2Firmen alle anderen im Umkreis von 25km sind aber nicht in der lage sind die Mängel zu beheben .
    Risse im Putz ,Dacheindeckung so das das Regenwasser nicht in die Rinne laufen kann usw. Anschreiben und Tele beim Lizensnehmer sind für die Katz.
    Habe letzte Friest gesetzt .

    • Bert

      Thomas: Ohne hier jusristisch irgendeine fundierte und garantierte Anleitung zu gebeben, meine Meinung ist:

      Letzte Fristsetzung schreiben, diese klar und deutlich im Schreiben ausdrücken und die Frist ausreichend bemessen (mind. 14 Tage!).
      Mängel klar auflisten und definieren / beschreiben.
      In der Fristsetzung gleich Ersatzvornahme und juristische Schritte ankündigen für den Fall eines erfolglosen Verstreichen der Frist. Ggf. noch hinweisen, dass Arbeiten vor Ort nur nach ordentlicher Terminvereinbarung mit ausreichend Vorlauf für Euch stattfinden. (Sonst stiefelt Dir plötzlich jemand auf dem Grundstück herum oder es kommt ein Anruf „Fahren jetzt los, Ihr müsst jetzt das Haus aufschliessen dass wir das machen können“… alles erlebt)

      Das ganze dann per Einschreiben UND email oder Fax an den Bauunternehmer. Besser noch: Unter Zeugen (nicht Verwandte!) beim Lizenznehmer im Briefkasten einwerfen, Inhalt der Fristsetzung vorher lesen lassen. Nur das zählt einwandfrei vor Gericht.

      Und dann, viel Erfolg, bzw. Spass dass das Thema schnell erledigt sein wird. Wenn nämlich nicht, machts jemand anderes zu Lasten des säumigen Unternehmers.

      Aufgrund meiner gemachten Erfahrungen das folgende: Sollte mir hier irgendwer aus dem Hause irgendeines grossen Anbieters aufgrund dieses Beitrages mal wieder ans Bein pinkeln wollen: Nur zu.

  11. Wir bauen auch gerade mit einem Thüringer Partner von t&c.
    Wenn ich hier eure Kommentare lese, ist es immer das selbe. Ich bin über haupt nicht # happy # . Vielleicht weiß jetzt jemand was ich meine. Viele leere Versprechungen und nichts wird eingehalten. Bin gerade mit rechtlichen Vorbereitungen beschäftigt, was sehr schwierig ist da man auf alle Formulierungen aufpassen muss. Werde mich auch in rechtlich abgesichert er Form an die Öffentlichkeit wenden. Kann ja nicht wahr sein was da mit den Kunden gemacht wird.

    • julchen

      ..ach so, wir haben die Vertragsklauseln allesamt vom Verbraucherschutz checken lassen. Vieles für den Bauherrn wictiges ist hier Vertragswidrig!! Vor allem die letzte Rate auf dem Treuhandkonto!!

      • Verfasser

        Das mit dem Treuhandkonto ist echt das Schärfste. Man erhält zwar ein Zertifikat, wo bestätigt wird, dass das Geld treuhänderisch verwaltet wird, doch das ist das Papier nicht wert, wo es drauf steht. Ihr zahlt dort die letzte Rate zuerst und mit dem Geld wird wohl ordentlich gearbeitet. Wer von Euch schon gezahlt hat – versucht doch mal einen Kontoauszug Eures Treuhandkontos zu bekommen. Den werdet Ihr nicht erhalten … warum wohl?

      • Georg S

        Genau meine Erfahrung: keine relevante Auskunft zu dem „Treuhandkonto“ bekommen. Keine Freigabe der Zahlung ausgelöst, die hätte ich zurück gehalten, hatte aber keine Möglichkeit dazu.
        Wie definiert sich ein Tteuhandkonto?

      • Wir hatten das damals so geregelt, dass wir ein entsprechendes Treuhandkonto bei unserer finanzierenden Bank eingerichtet haben, da diese mit den Modalitäten von T&C nicht einverstanden war. Aus genau den Gründen, die hier andiskutiert wurden. T&C war anfangs nicht einverstanden, haben sich aber nach längerem hin- und her dann mit der Regelung einverstanden erklärt.

  12. insider3112

    Vorher schauen mit wem man zusammenarbeitet. Ich kenne genügend die um ihr ganzes vermögen gebracht wurden, und immer weiter so. Schwer zu stoppen

  13. julchen

    Hallo,
    wir bauen auch mit T&C und es ist eine einzige Katastrophe!!
    Drohungen, Versprechungen…die reinsten Verbrecher

    • Tante Margot

      Julchen: Das würde ich so niemals schreiben. Nur so als Tipp. „Verbrecher“ ist eine harte Anschuldigung, dafür kann es böse Ärger geben. Manch einer verfolgt sowas akribisch…

  14. Luka Darek

    Hallo,
    ich baue auch gerade mit T&C oder den Lizenzpartner von T&C, muss sagen am Anfang war es ein Traum, alles wird passen, klar werden wir machen. Im März 2014 haben wir mit denen den Vertrag unterschrieben, Leider, der Baubeginn war erst ende August 2014, die besten Baumonate wurden Verschenk angeblich hat die Vorbereitung so lange gedauert, ab Ende August 2014 heisst es 6 Monate dauert der Bau laut Vertrag, leider nein wir haben Mai 2015 und es ist immer noch nicht fertig. Sehr viele Mängel sind noch zur beheben und die wollten das ich die Abnahme unterschreibe. Aber der Bau hat schon gut angefangen, das Haus wurde um 90 Grad falsch gesetzt, mussten die Bodenplatte neu machen, danach bekam ich eine Rechnung, weil angeblich mein Boden so schlecht war und es war der Mehraufwand, ich denke jetzt ich habe denen Ihren fehler bezahlt. Einen Gutachter oder ein bericht von einem Gutachter habe ich noch nie gesehen, auch weil mein Boden so schlecht war und was die Verarbeitet haben, habe ich auch nicht. Jetzt sollte die Abnahme sein, haben gesagt bei der Abnahme bekomme ich einen dicken Ordner wo alles steht und alles sein wird, bei der Abnahme war nichts, ich bekam meine Unterlagen wieder nicht, keine Bauausführungsunterlagen, keine Gutachter schriftstücke, Mengenberechnung für die Bodenplatte, nichts, wurde gesagt wenn ich unterschreibe bekomme ich es nächste Woche. Habe nichts unterschrieben, weil ich das jetzt sehen will, ansonsten sehe ich es nieee.
    Es ist ein Alptraum, schade das man euch keine Fotos zeigen kann, wie die Arbeiten und wie genau die Arbeiten. Zu mir habe die gesagt ich bin pinckelig, aber mal ein loch in der Wand zu lassen oder Elektrokabel draussen frei liegen lassen oder der Putz sieht aus als wäre er gerade erst drauf gemacht ohne zu glätten oder oder oder könnte ich hier noch sehr viel aufschreiben.
    Wenn Ihr mit T & C Bauen wollt holt euch alles schriftlich jedes gespräch aufzeichnen alles mit schreiben und unterschreiben lassen das es besprochen wurde, wirklich alles, oder am BESTEN eine andere Firma aussuchen.
    Und holt euch jemanden der sich auskennt, weil alleine nehmen die euch aus und Ihr bekommt schrott.

    • Tante Margot

      Luca, allgemeiner Rat:
      1.) Bodengutachten anfordern.
      2.) Dass Du „deren Fehler bezahlst“, würde ich so niemals formulieren, das kann Dir ganz hart zu Last gelegt werden als Verleumdung oder ähnliches!
      3.) Der dicke Ordner ist auch erstmal und für den Laien nur Papier. Wichtig ist, dass alles wie im Vertrag ausgehandelt vorhanden und umgesetzt ist. Ggf. bei Unsicherheit reden mit dem Vertragspartner oder unabhängigen Gutachter beauftragen (kostet halt…)
      4.) Solltet Ihr wirklich das Bauzeitfenster überschritten haben, gehört das korrekt angemeldet für die Vertragsstrafe. Das ist ganz wichtig, an dieser Stelle alles richtig zu machen, macht Euch da unbedingt fachkundig schlau, wenn Ihr Zahlung einer Vertragsstrafe möchtet.

      Fazit: Rede mit dem Vertragspartner in Ruhe über mögliche Unstimmigkeiten. Konsenz ist meist zu finden. Alle können immer Ihr vermeintliches Recht belegen, Reden bringt manchmal schnelle Kläruzng und wenn alle einen Schritt auf einander zu gehen, finden sich oft schnelle Lösungen.
      Wenn das alles nichts bringt, Pflichten formkorrekt per Fristen einfordern und ggf. weitere Schritte zu dessen Lasten ankündigen.
      Allgemein würde ich jedem raten, der sich irgendwo und irgendwie rechtlich unsicher fühlt, einen Beratungstermin in einer entsprechenden Interessengemeinschaft zu machen und / oder sich durch einen Fachanwalt beraten zu lassen.
      Dazu gibt es, soweit ich weiss, pauschale Honorare für die Erstberatung.
      Alles andere Schimpfen und Aufregen führt zu rein Garnichts, kostet ggf. mehr und macht Bauchschmerzen und schlechte Laune.

  15. julchen

    Hallo, das ist immer dasselbe. und ich gehe nun an die Öffentlichkeit!!! Lasst euch nicht kleinkriegen, von Drohungen und Unterlassungsklagen , nur weil ihr die Wahrheit sagt. Ich bin derzeit mit 5 geschädigten in Kontakt, (darunter auch Handwerker), die ihr Baudrama dem TV erzählen.werden.

    • Tante Margot

      Mir fällt hier gerade – natürlich ohne Bezug auf die hier berichtete Geschichten – ein Märchen ein:
      Es war einmal ein kleiner Bauer mit seiner Bäuerin. Diese zogen eines Frühjahrs aus, beim freundlichen Lehnsherren einen Auftrag zu erteilen, ihre Holzhütte zu errichten. Der freundliche Lehnsherr versprach natürlich alles zu Ihrer allerbesten Zufriedenheit auszugestalten. Ein Vertrag wurde geschlossen, mit Drachenblut besiegelt und in allseitiger bester Annahme.
      Wenige Monde später, es war nun Herbst geworden auf der Welt, zogen immer mehr und mehr Gewitterwolken auf, die allgemeine Stiummungslage trübte sich ein und man besann sich auf verschiedene Absprachen. Zu diesen Absprachen waren leider keine Niederschriften in Drachenblut erfolgt, so dass einige Teile der Holzhütte und erwartete sonstige Arbeiten in einem anderen Erscheinungsbild erbracht wurden und man auf Seiten der Bauersfamilie Unmut empfand. Auch nahte der strenge Winter und die Holzhütte war der Vollendung noch fern.
      Nachdem sich Bauer und Bäuerin der drohenden Untätigkeit und einem Druck des Lehnsherren ausgesetzt sahen, taten sie Ihrem Unmut lauthals auf dem Dorfplatz kund. Einige Abgesandte des Lehnsherren fanden sich ebenso wie freundlich gesinnte Bürger auf dem Dorfplatz ein und berichteten dem Lehnsherren später von den Vorkommnissen. Der Lehnsherr erzürnte stark über diese öffentliche Berichterstattung und schickte sogleich eine fürchterliche Drachenarmee zur Bauersfamilie. Die Drachenarmee sprach eine harte Drohung gegen die Bauersleute aus, so dass diese Ihre Unmutsbekundungen ab sofort einstellten.
      Ein langer Streit mit dem Lehnsherren und seinen Gefolgsleuten folgte und bei seiner Beilegung unzählige Monde später, stellten Bauer und Bäuerin fest, dass ein grosser Scherbenhaufen den Eingang zu der schliesslich fertiggestellten Holzhütte versperrten.
      Bauer und Bäuerin schufteten viele weitere Monde, um die vielen schmerzhaft verletzenden Scherben vor dem Eingang zu beseitigen und konnten sich ob der vielen erlittenden Schnitte und Schmerzen dadurch garnicht so recht über ihre ganz passable Hütte freuen.

    • Darek

      Wäre mit am Bord sage nur wann und wo.

      • Cristian

        hallo, auch wir haben mit T&C gebaut und nix als ärger an der backe. seit januar im haus,im dezember also vor einzug nen rohrbruch in der wasserleitung der küche keiner ist verantwortlich kanal der küche nicht angeschlossen selbst erledigt und keinerlei erstattung der entstandenen kosten. fertigdecken nicht verspachtelt risse im putz innen,estrich mangelhaft, fallrohre beim verputzen beschädigt.keiner der unternehmer fühlt sich verantwortlich und von seiten des franchisers nur leere versprechungen.gutachter von t&c kam sah und fuhr davon.so baut man sclüsselfertig………… ps unser bau steht im saarland

  16. gutezeiten2015

    Hallo alle zusammen!
    Ich arbeite in der Redaktion der Good-Times Fernsehproduktion in Köln und bin im Rahmen eines neuen TV-Formats für das öffentlich-rechtliche Fernsehen auf der Suche nach Leuten,für die der Traum vom eigenen Haus zum Albtraum geworden ist. Ob Pfusch durch den Architekten, die Baufirma oder die Handwerker – wir wollen die Betroffenen mit unserem Bau-Experten unterstützen, damit die eigenen vier Wände doch noch zum gemütlichen Zuhause werden. Falls jemand selbst betroffen ist und schlechte Erfahrungen beim Hausbau gemacht hat, meldet Euch bitte bei uns. Wir würden mit Euch zunächst ein unverbindliches Vorgespräch führen, um Euch und eure Problematik näher kennen zu lernen.
    Bei Interesse oder Rückfragen meldet Euch einfach per Mail an redaktion@good-times.de .
    Liebe Grüße aus Köln!

  17. Jean

    Hallo Christian wo im Saarland steht dein Haus? Wir wollen nämlich auch mit t&c im Saarland Kreis Neunkirchen bauen…..kannst du mir vielleicht deine Erfahrungen mitteilen???wäre dir sehr dankbar..glg jean

    • HAAG

      HALLO WIR HABEM IM SAARLAND MIT DENEN GEBAUT NIIIIEEEE WIEDER

      • Peter

        Hallo, kannst du kurz schildern was eure Probleme waren?
        Vielen Dank, Peter

  18. Hallo Zusammen,
    Echt schockierend, was man da über T&C liest. Wir haben auch mit denen gebaut, haben aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Wir waren super zufrieden mit unserem Baupartner. Bauanlauf mit Vertrag usw. war in Ordnung und völlig nachvollziehbar. Mehrkosten können manchmal nur geschätzt werden, das war auch bei uns so. Wir hatten z.B. über 9000,- Euro Mehrkosten für die Gründung des Fundaments. Die geplante Erdwärmeheizung ging nicht (keine Bohrgenehmigung zu bekommen), weshalb die billigere Luft/Wasser-Wärmepumpe die Mehrkosten wieder abmilderte. Erschließungskosten waren viel zu hoch kalkuliert, nochmal gespart. Glück gehabt. Alle weiteren Mehrkosten (Innenausbau) gingen auf unsere Kappe. Bei den Bemusterungsterminen haben wir deutlich den Standard überschritten, der im Werkvertrag stand. Das kostet natürlich extra, man baut aber hoffentlich nur einmal, und will es so haben wie es einem gefällt. Kostenrahmen also auch bei uns überzogen, aber das war ja von uns meist so gewollt.

    Nun zur Bauausführung:
    Unser Bauleiter war jede Woche mindestens einmal persönlich auf der Baustelle. Meist Vormittags, aber ich habe das auf der Arbeit eingerichtet, dass ich da auch „zufällig“ vor Ort war. Unsere Baustelle lag 200 Meter von unserer Wohnung entfernt. Tägliche Kontrolle war also möglich, und wurde auch gemacht. Von den Baufirmen wird sehr wohl registriert, wenn man vom täglichen Arbeitsfortschritt Detailfotos macht. Am Besten, wenn die noch arbeiten, damit man gesehen wird (Bauarbeiter am Telefon zu seinem Chef: Die fotografieren alles!).

    Kontrolldruck ist wichtig, auch wenn man wie wir Baulaie ist. Die müssen einfach merken, dass man kontrolliert und dokumentiert. Wir hatten auch während der gesamten Bauphase einen Schlüssel für die Bautür,entgegen dem Bauwerkvertrag. Den haben wir ohne Probleme bekommen.

    Zur unabhängigen Kontrolle hatten wir einen guten Freund, der als Bauleiter für eine führende deutsche Hochbaufirma tätig ist. Dieser war während unserer Bauzeit in Erziehungsurlaub, und da kleine Kinder viel frische Luft brauchen, war er sehr oft auf unserer Baustelle. Solche netten Freunde sollte man auch immer seinem Bauleiter vorstellen, und dabei den beruflichen Hintergrund nicht vergessen ;-).

    Alles in allem, lief alles bis zur Übergabe relativ reibungslos. Es gab auch bei unserer Baustelle kleine Reibereien, aber nichts gravierendes. Der Bauleiter meldete sich telefonisch, schilderte das Problem, und wir besprachen gemeinsam wie es weitergehen sollte.
    Die Übergabe erfolgte mit kleinen Mängeln, die aber alle innerhalb der im Übergabeprotokoll vereinbarten Fristen zu unserer Zufriedenheit behoben wurden.

    Wenn ich die vorherstehenden Kommentare lese, kann ich nur sagen, das wir mit unserem T&C Partner wahrscheinlich unbeschreibliches Glück hatten. In diesem Fall bin ich aber gerne die oft zitierte Ausnahme von der Regel.

    Eine Kollegin meiner Frau baut jetzt auch mit T&C, aber mit einem anderen Franchisenehmer als wir. Bei denen war das auch ein Griff ins Klo. Die haben auch nur Ärger.

    • chris

      hallo, darf ich mal fragen wo ihr gebaut habt? wir wollen auch mit town and country bauen und kommen aus der nähe von bielefeld. mfg christian prante

      • TomB

        Hallo Chris,
        Wir haben in Ost- Thüringen gebaut. Von Bielefeld doch ein Stück entfernt. Aber auch da gibt es scheinbar gigantische Unterschiede, wie der Post von Unglücklich zeigt. Die Mehrkosten für Erdaushub/ Abtransport hatten wir auch. Die wurden aber im Verkaufsgespräch mit in die Kalkulation eingebracht. Wir hatten schon damals zu bedenken gegeben, dass wir eine leichte Hangneigung im Grundstück haben. Das mit der Garantie haben wir schon immer kritisch gesehen. Das ist doch am Ende so, wie mit einer Versicherung. Der Kunde gewinnt nie. Das sollte man bei aller Vorfreude auf den Bau nie vergessen.

        Seit meinem Post sind doch ein paar Wochen vergangen. Wir hatten jetzt einen Garantiefall. Der Ausgleichsbehälter der Heizungsanlage (Wärmepumpe) war falsch montiert. Festgestellt wurde der Mangel durch den Service für die Wärmepumpe, da diese immer wieder Fehler meldete. Die Sanitärfirma hat den Mangel umgehend beseitigt. T&C war darüber informiert, mehr aber auch nicht. Es wurde dann von T&C per Mail nachgefragt, ob der Mangel beseitigt ist.

      • D.Lukas

        Hallo, komme auch von dieser gegend und muss sagen ?? finde kein Wort dafür und auch keine Beschreibung, wenn Ihr noch nichts unterschrieben habt, schaut auch bei anderen vorbei.
        Zwar ist der Lizenzpartner von Town&Coutry nicht mehr da, aber trotzallem, nie wieder Town&Coutry.

      • Bernd

        Ich weiß ja nicht ob es noch interessant ist – wir haben in der Nähe von Paderborn gebaut mit T&C – alles TOP

      • Andy

        Uns wurde Town & Country von einem Bekannten empfohlen, bei dem alles absolut super verlief in RLP.
        Wir haben nach wie vor Rechtsstreit und keine guten Erinnerungen in Betug auf diese Firma. Ich schreibe lieber nicht wo wir gebaut haben, aus gutem Grund.

  19. unglücklich

    Hallo,

    im Nachhinein ist man immer schlauer. Schade das wir diesen Blog erst jetzt entdeckt haben und nicht bereits vor 2 Jahren.

    Auch wir haben in Thüringen gebaut und sind alles andere als happy.

    So wie ich das hier lese scheint das ganze ja System zu haben.

    Baummängel werden nicht behoben (wir haben u.a. Wasser im Keller). Trotzt Erinnerungen erhält mein gar keine Antwort oder wird nur vertröstet.

    Und das Problem mit der Baufinanzierungssummengarantie besteht auch. Das wir keine (erheblichen) Mehrkosten haben werden, war für uns vor Vertragsschluss ein wichtiger Punkt. Mehrfach wurde auf die Garantie verwiesen, die unplanmäßige Mehrkosten abdeckt.

    Unplanmäßig waren bei uns die Kosten für den Erdaushub und die Wiederbefüllung u.a. auch weil der Keller mal einfach so zu hoch gebaut wurde. Die Außenanlagen können in kleinster Weise so umgesetzt werden wie ursprünglich geplant. Zusätzlich mussten wir noch eine Drainage verbauen, obwohl nach Teil 6 abgedichtet wurde und eine Drainage planmäßig nicht erforderlich war.

    Bisher haben wir noch keine offizielle Rückmeldung des Bauträgers (meldet sich ja keiner), aber ein Telefonat mit der Schutzgemeinschaft scheint zu bestätigen, dass genau diese Kosten nicht mitversichert sind. Zu genauen Angaben wurde auf den Bauträger verwiesen.

    Genau das geht aber m.E. aus den zu Verfügung gestellten Unterlagen (welche uns erst lange nach Baubeginn übersandt wurden) so nicht hervor. Bei einigen Punkten (z.B. Bemusterungspuffer) ist explizit vermerkt „etwaige Mehrkosten sind nicht mitversichert“. Bei den betroffen Punkten ist genau das nicht der Fall.

    Nachdem die Zentrale das alles auch recht wenig interessiert, bleibt wohl tatsächlich nichts als der Gang zum Rechtsanwalt.

  20. Hallo,
    leider haben wir diesen Blog auch viel zu spät endeckt.Wir stecken,wie viele hier,auch im T&C-Sumpf fest und ohne Anwalt und Gutachter bewegt sich kaum etwas:
    MÄNGEL ,UNZUVERLÄSSIGKEIT,HINHALTETAKTIK….OHNE ENDE.
    Wir bauen momentan noch immer mit der CEB-Traumhaus GmbH Würzburg,Franchisenehmer von T&C.Wir sind diesebezüglich nachweislich nicht die einzigen Kunden,die mit diesem Franchisenehmer solch massive Probleme haben.
    Einige Kunden sind inzwischen aus purer Verzweiflung aus den Verträgen ausgestiegen .
    Aus diesen Gründen haben wir nun einen Blog erstellt und uns mit anderen verzweifelten Kunden unseres Franchisenehmers verlinkt,um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.
    Zu verfolgen ist dies unter folgendem Blog:
    https://townundcountryhaus.wordpress.com/

    • reutlingenalptraum

      Wir haben auch mit T&C Lizenzpartner in BW gebaut.

      T&C Lizenzpartner baut ja nicht selber.
      Er ist nur GÜ.

      T&C wird sich nicht einmischen wenn es Probleme gibt.Das haben sie so geschrieben.
      Ihre Aussage,wir warten den Rechtsstreit ab.

      Seit 2013 läuft nun das Beweisverfahren.Sie Spielen alle Karten aus um alles hinauszuzögern.Die Kosten in die höhe zu treiben.Um eine fertig zu machen.

      Wir leben gerade in einem Rohbau.
      Mit zwei kleinen Kinder.
      Erdgeschoss unbeheizt und ohne Küche.Total überzahlt usw…

      das ist erstmal nur das Beweisverfahren.Klage wird wohl auch Jahre dauern.
      Leider ist es in deutschland so,das solche Unternehmen sich alles erlauben können.

  21. Xmaster

    Hallo,
    wir beginnen gerade mit der Planung und Vorbereitung für einen TuC Hausbau in RLP … Hat hier eventuell jemand Erfahrung mit den Partnern in Raum Ludwigshafen?

    • Julia

      Hallo Xmaster, darf man nach Euren Erfahrungen mit T&C in RLP fragen? Habt ihr mit denen gebaut? Wir planen auch gerade sind aber echt abgeschreckt von den Berichten hier….

    • Julia

      Hallo Xmaster, darf ich nach Euren Erfahrungen mit T&C fragen? Wir planen auch gerade im Raum LU….

      • Xmaster

        Hallo, also unsere Erfahrung ist nur von kurzer dauer gewesen. Uns wurde ein fertiger Werkvertrag vom Verkäufer, im beisein des „Projektleiters“ vorgelegt (und unterschrieben) und als es dann an die Übergabe an die ausführende Baufirma ging, gab es mit mal eine „Zusatzvereinbarung“, da unsere „Sonderwünsche“ wie z.B. Dämmung rund um den Keller dann doch irgendwie nochmal neu berechnet wurden… die plötzlich errechneten Zusatzkosten von ca. 17.000€ waren für uns natürlich nicht realisierbar, geschweige denn akzeptabel, sodass wir vom Vertrag zurückgetreten sind. Der Widerruf wurde, bis auf die zeitliche Verzögerung von 4 Wochen, auch akzeptiert und schriftlich bestätigt. Prinzipiell hatte ich bei der vorgeschlagenen Umsetzung des Bau bedenken, da nur 24er Wandstärke angeboten wurde, was ich als zu wenig erachte, gerade beim heutigen Dämmwaaaaahnn…. Wir bauen jetzt mit jemand anderes, vermittelt über einen „Makler“ der diverse verschiedene Baufirmen im petto hat… leider verzögert sich der Bau bei uns noch wegen ausstehnder Baugenehmigung, sollte aber jetzt im März auch losgehen…

  22. michael

    Hallo, haben vor mir T&C zu bauen. Kennt sich jemand aus mit dem Franchisenehmer im Raum Stuttgart aus ??

  23. Frank

    Gedanken, die mir oft durch den Kopf gehen: Oft verfluche ich den Tag an dem ich einen bestimmten Vertrag unterschrieben habe.
    So viel Ärger.
    Anwaltsgespräche. schlaflose Nächte. Streit. Nachbesserungen. Irgendwann laut und offen beklagt, dann Unterlassungsklage. Nichts mehr gesagt. Ärger runtergeschluckt. Magenschmerzen. Wut. Viel gelernt über das Rechtssystem.
    Die Schlauen sitzen woanders.
    Friss was man dir sagt oder geh unter. du hast die Energie, Mittel und Erfahrungen nicht um das zu gewinnen oder zu bestehen.

    schon oft überlegt, zu verkaufen um abzuschließen mit dem Thema und meine Ruhe zu haben.

    Frohe Weihnachten euch allen

  24. Bohm

    bitte melde dich, ich plane eine Klage wegen Eingehungsbetrug der Hausbaufirmen…
    Fast alle schließen Werkverträge ab, obwohl noch gar nicht feststeht, ob der Kunde kein Grundstück hat und es liegt i.d.R. noch keine Finanzierungsbestätigug der Bank vor!
    Die wollen oft gar nicht bauen, sondern kassieren von den meisten nur den Regress wegen der Werkvertragsauflösung. Das ist für T&C lukrativer, als das Baurisiko zu übernehmen!

  25. Annette Knott

    Mein Schwiegersohn und meine Tochter haben einen Vertrag mit town and country abgeschlossen in herschbach /Westerwald, seitdem läuft nichts mehr. Es ist noch nichts passiert bis zum heutigen Tag. Beim ausschachten fing es an. Der Tiefbauer kam und wollte statt der veranschlagten 8000€, 22000€ haben. Es ist ein Bau ohne Keller, also nur Bodenplatte. Das haben sie abgelehnt und selbst den Tiefbauer gesucht. Jetzt ist nach langem hin und her noch immer nichts weiter geschehen. Dann kam der Hammer. Es existiert ein alter Stollen im Ort, da sollten sie ein Gutachten erstellen lassen. Nachdem das Bergwerksamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt hat und der Drucktest auch okay waren, rührte sich wieder niemand. Dann kam ein Anruf von einer Firma (HP), die für die Bodenplatte zuständig sind, das man nach dem Wochenende damit beginnt. Es wurde Dienstag und niemand kam. Nach Nachfrage wußte angeblich niemand etwas darüber, aber man wollte sich am nächsten Tag melden. Wieder nichts. Bei erneuter Nachfrage hieß es auf einmal, das ja der Stollen im Ort sei. Dann Nachfrage bei Town_Country_Haus, dort hatte man hundert ausreden, das man nur eine ausrede gebraucht habe bei der Firma (HP). Einen Tag später kam der Anruf von Town_Country_Haus, das man doch jetzt eine tiefenbohrung machen solle. Jetzt kann nur noch ein Anwalt helfen, es zieht sich mit Ärger durch von Anfang bis jetzt und meine Kinder wissen nicht mehr weiter. Es ist nicht ein Gang den die Firma gemacht hat, sie müssen alles selbst machen und ich frage mich, wofür sie dann soviel Geld bekommen. Denn das wurde von der Bank sofort abgetreten an Town_Country_Haus. Wenn der Architekt rauskommt, das kostet alles extra. Die Küche wurde ihnen auch schon verkauft und mußte über die Hälfte sofort bezahlt werden. Da war noch nicht mal ausgeschlachtet. Ob man überhaupt eine Chance hat da noch raus zu kommen? Denn da kann man sich schon vorstellen, das der Bau hingepfuscht wird. Ich habe soviel schlechte Bewertungen gelesen von ganz Deutschland

    • In diesem Fall würde ich einmal einen Rechtsanwalt aufsuchen und mich dort beraten lassen.

    • Andy

      Das kenne ich gut. Wir haben für unseren Hausbauvertrag auch an f die den Bauleiter geglaubt. Im Endeffekt habe ich viele Aktionen vor Ort selber machen dürfen. Antworten vom Bauleiter u.a. „Das kenne ich schon, da muss ich nicht hat dabei sein“ oder auch „ich betreue 14 Bauvorhaben gleichzeitig! Glauben sie ich kann überall dabei sein?“ Mein Highlight: „Ein guter Bauleiter muss nie auf der Baustelle sein!“

      Tipp: Anwalt und eigenen (!) Gutachter von sofort an baubegleitend beauftragen. Diese Kosten werden später mit Faktor X eh im Risiko stehen.

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  1. “Warteschleife Juni” | TOWN & COUNTRY HAUS WÜRZBURG ERFAHRUNGSBERICHT

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